Gut abgeschnitten

Olivenbauer müßte man sein! Dann könnte man das ganze Jahr über in die Sonne blinzeln, möglichst von der Hängematte im Halbschatten aus, und den uralten Bäumen bei dem zusehen was sie seit Urzeiten tun: wachsen, blühen und Früchte bilden. Am Ende eines langen Sommers dann nur schnell ernten und pressen –

zack, fertig: Olivenöl.

Wenn ihr hin und wieder in diesen Blog schaut wisst ihr, dass es so leider nicht läuft. Das ganze Jahr über finden Arbeiten im Hain statt und die Ernte ist dann nur der arbeitsintensive Höhepunkt des Olivenjahres. Ruhe gibt es eigentlich nur, wenn das Wetter mit Regen und Stürmen – meist im Februar/März – dafür sorgt. Im Frühjahr hatten wir die biologisch-dynamischen Präparate ausgebracht – gerade haben wir nach etwa 7 Wochen das Beschneiden der Bäume erledigt. Die Triebe entfernt, die den kommenden Oliven die Kraft nähmen zu wachsen und so die Bäume auf die Blüte und das Fruchtbilden vorbereitet. Am liebsten wäre der Olivenbaum nämlich ein Busch. Auf dem Bild könnt ihr einen kleinen Eindruck bekommen wie viel so beschnitten wird. Jetzt aber erstmal ein Päuschen, oder? ... 


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