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Das Bio-Öl

Im Olivenhain ΚΟΥΠΠΑ [Kouppa] auf der griechischen Insel Lesbos produziert

Prokopis Bantzis seit etwa fünfzehn Jahren unter Anwendung biologisch-dynamischer Methoden ein Premium-Olivenöl. Der Oliven- bauer aus Leidenschaft begleitet jeden Schritt der Olivenölherstellung persönlich und die Produktqualität hat für ihn allerhöchste Priorität.

Die Oliven werden handgeerntet und sofort in einer lokalen Ölmühle verarbeitet. In einer Abfüllung findet sich immer die Ernte nur

eines Hains [single estate].

Die Idee

Anfang 2012 schlossen sich Prokopis Bantzis und Urte und Ralf Randel zum griechisch-deutschen Gemeinschaftsprojekt Platanenblatt zusammen.

Um den ursprünglich gemeinschaftsbildenden und sozialen Aspekt der Olivenölherstellung wiederzubeleben, fließen Sofortspenden aus dem Verkauf des Olivenöls in den gemeinnützigen Verein Platanenblatt e.V., der mit dem Geld gemeinschaftliche Aufgaben aus dem sozialen Bereich erfüllen hilft sowie Mittel in die Pflege und Erhaltung der Kulturlandschaft der Insel, die für Poesie, Musik und ihre unvergleichlichen Oliven berühmt ist, fließen lässt.

Die Mission

Beginnend mit der Ernte 2013/14 wurde das Projekt als Initiative der erweiterten solidar-ischen Landwirtschaft weiterentwickelt.

Der Grundgedanke ist, dass eine Gruppe von Menschen die Abnahme der Erzeugnisse eines Bauern garantiert und die Ernte vorfinan- ziert. Alle teilen sich die damit verbundene Verantwortung und die Ernte.

Die Mitglieder erhalten frisches Bio-Olivenöl und eine persönliche Beziehung zu ihrem Bauern. Der Bauer erhält eine seine Arbeit tragende und unterstützende Gemeinschaft und ein gesichertes Einkommen.

 

So können wir auch nicht-regionale Erzeug- nisse verantwortlich und nachhaltig herstellen und in den bewussten Konsum einzubeziehen.



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SZ Magazin Crowdfunding auf dem Land - Geld kann man nicht essen? Von wegen!
Dieser Artikel stellt Projekte vor, in denen Bauern neue Wege gehen, sich mit den Verbrauchern zu einer Gemeinschaft zu verbinden. Unser Projekt Platanenblatt wird auch vorgestellt. Lest selbst rein! Anregend, nachdenkenswert und lohnend!
SZ_02102014.pdf
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München-Querbeet Interview 2016
Ein langes Interview mit uns und Marlene Hinterwinkler von der Genussgemeinschaft Städter und Bauern e.V. in dem viele Themen besprochen werden. Lest über Erweiterte Solidarische Landwirtschaft, Politik mit dem Einkaufswagen, über Lesbos und wie das mit dem Spenden läuft.
mucq_interview.pdf
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„Wir haben die Pflicht zu säen. Es werden sicherlich nicht alle Samen keimen, aber uns reicht es, dass einer davon aufgeht. Das wird weitere Früchte tragen, aus denen weitere Samen hervorgehen werden."

Joseph Beuys, Installation „Olivestone“, 1984

Unser Olivenhain im Frühling.
Unser Olivenhain im Frühling.

Der Olivenbaum stand bereits in historischen Zeiten im Mittelpunkt der mediterranen Gemeinschaft und verband die Menschen unmittelbar mit ihrer Vergangenheit, mit den Traditionen ihres Volkes.

 

Die Olivenwirtschaft hat einen anerkannten Platz in der Dorfgemeinschaft des ländlichen Griechenlands. Die Olivenölmühle eines Dorfes stellte über viele Jahrzehnte eine zentrale Institution der Gemeinschaft dar. Die bis heute arbeitenden Ölmühlen wurden als kommunale Unternehmen gegründet, an denen die gesamte Dorfbevölkerung beteiligt war. Aus den Gewinnen wurden Aufgaben eines Dorfes, wie z. B. die Errichtung und der Betrieb von Dorfschulen, finanziert.

Mit unserem Projekt möchten wir daran anzuknüpfen um eine für alle nachvollziehbare und verständliche Basis zu schaffen – für das Neue. Errungenschaften der Vergangenheit müssen den heutigen Bedürfnissen angepasst werden, dann ist das Beschreiten althergebrachter Wege ein respektvoller Umgang mit tradiertem Brauchtum und im besten Sinne Ressourcen schonend.


 

 

 

Seit 2016 ist unser Olivenöl von Demeter zertifiziert. Damit sind wir das erste Demeter-Produkt aus Lesbos.